Human Centered Design Concepts

Erklärung

Der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten steht am Anfang und im Mittelpunkt des MasterFocus Human Centered Design Concepts. Dabei werden in den unterschiedlichen Phasen von Problemlösungsprozessen die Perspektiven von Nutzern aktiv einbezogen und Lösungsansätze gemeinsam mit Nutzern evaluiert. Über empathische und experimentelle Zugänge zum Design werden Blickwinkel zukünftiger Nutzer als wesentliche Aspekte des Designprozesses mit einbezogen. Darüber hinaus werden Nutzer über Partizipation aktiv in den Designprozess integriert, um so eine höhere Nutzerzufriedenheit und authentische Problemlösungen zu erzielen. Partizipatorisches Design kann Bedürfnisse von Zielgruppen besonders effizient analysieren und die „blinden“ Flecken von Gestaltungsansätzen sichtbar machen.

Lehrinhalte

Human Centered Design Concepts befasst sich mit vielfältigen Bereichen des Lebens. Neben klassischen Produktdesign-Themen und Zukunftsszenarien werden beispielsweise auch Sexualität, Geburt, Lernen, Arbeit, Ernährung, Gesundheit, Erkrankung, Behinderung, Alter, Trauer und Tod in ihren Problemstellungen erfasst und konzeptionell-partizipativ Lösungsansätze entwickelt. So bieten gerade Tabuthemen die Möglichkeit für das Erlernen und Erfahren des Wertes von Offenheit, des Ablegens von Vorurteilen und des Mutes, sich auf neue – manchmal anfangs unangenehme – Themenstellungen einzulassen.

  • Entwicklung von Nutzungsszenarien
  • Social Design
  • Universal Design
  • User Experience
  • User Centered Design
  • Partizipative Designprozesse
  • Co-Creation
  • Empathische und experimentelle Zugänge zum Design

Studienziele

Die zunehmende Komplexität der Welt verändert das Verständnis von Design. Design als Prozess bedeutet, dass Designer immer wieder neue Rollen annehmen müssen – als Moderator, Kurator, Sammler, Forscher und Gestalter. Im Masterfocus Human Centered Design Concepts begegnen die Studierenden über praxisorientierte oder visionäre Themenstellungen den unterschiedlichen Anforderungen dieser neuen Rollen – zum großen Teil in Kooperation mit Unternehmen.

Aber auch neue Technologien und Netzwerke emanzipieren Designer aus der traditionellen Abhängigkeit von technischer Innovation und wirtschaftlichen Interessen und geben Ihnen damit gleichzeitig mehr Verantwortung für die Auswirkungen ihres Handelns. Die Studierenden lernen in gesellschaftlichen Kontexten Problemstellungen zu analysieren, Lösungsprozesse zu initiieren und im interdisziplinären Rahmen zu moderieren, bzw. aktiv zum Ziel zu führen. Dabei befassen sie sich immer intensiv mit inhaltlichen Fragestellungen, die den Problemlösungsprozess begründen und oftmals zu Lösungen führen, die sozial nachhaltig sind und weit über das physische Produkt hinausgehen.