Philosophie

Dort mitwirken, wo neue Fragen gestellt und zukunftsweisende Konzepte entwickelt werden.

Gestaltung prägt zunehmend die Welt. Von einer rein ästhetischen Komponente ist sie zu einem unverzichtbaren Erfolgsfaktor für Produkte und Dienstleistungen geworden. In der Architektur beeinflusst sie sogar, wie sich das Zusammenleben von Menschen gestaltet. Dabei kann sie positiven oder negativen Einfluss haben.

Gestaltung beschäftigt sich längst nicht allein mit der äußeren Hülle, sondern setzt viel früher an – schon in der grundlegenden Konzeption und Entwicklung eines neuen Raumes oder Produktes.

Offener Austausch in interdisziplinären Teams

Beim Entwerfen zukunftsfähiger Konzepte arbeiten Gestalter daher eng mit Expertinnen und Experten anderer Disziplinen zusammen. Ihre Partner im Entwicklungsprozess kommen aus den Ingenieurwissenschaften, der Ökonomie, Ökologie, Soziologie, Psychologie oder Philosophie.

Deshalb steht interdisziplinäres Arbeiten im Mittelpunkt unserers Masters.

Unsere Studierenden entwickeln Produkte und Konzepte, die den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen. Dazu gehört auch der schonende Umgang mit den natürlichen Ressourcen unserer Erde.

Zukunft gestalten

„The best way to predict future is to design it“

– Richard Buckminister Fuller (Architekt und Designer, 1895 – 1983)

Wir möchten Designerinnen und Designer ausbilden, die Lust darauf haben, Zukunft zu gestalten.

Die Art und Weise, wie wir unsere Umwelt formen, wirkt sich unmittelbar auf unsere Lebensqualität aus. Komplizierte Fahrkartenautomaten zum Beispiel grenzen ältere Menschen beim Bahnreisen aus. Mit Fragen dieser Art beschäftigen sich die Schwerpunkte universal design concepts, interface design oder Nachhaltige Architektur in unserem master.design.

Zukunft gestalten kann auch bedeuten, innovative Technologien und Materialien in den Mittelpunkt der Betrachtung zu setzen. Diese Qualifikation bieten wir mit dem Schwerpunkt advanced material & technology design. Es gibt heute ein Reservoir an technischen Innovationen, das bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist. Designerinnen und Designer, die dieses Potential erforschen möchten, können sich in Coburg darauf spezialisieren. Ökologisches Design ist in diesem Bereich eine weitere Vertiefung.

Ökologisch und sozial gerecht

Soziales und umweltgerechtes Design, das technologisch an der Spitze steht und auch am Markt bestehen kann – in diesem Sinne wollen wir unsere Disziplinen fortentwickeln. Nicht im Sinne von naiven Utopien, sondern mit den Werkzeugen der fundierten Analyse und Reflexion – so wie sie im integrativen Ansatz der Fakultät Design gelehrt werden.