Philosophie

Bekanntes hinterfragen und zukunftsweisende Konzepte entwickeln

Gestaltung prägt zunehmend die Welt. Von einer rein ästhetischen Komponente ist sie zu einem unverzichtbaren Erfolgsfaktor für Produkte und Dienstleistungen geworden. In der Architektur beeinflusst sie sogar, wie sich das Zusammenleben von Menschen gestaltet. Dabei kann sie positiven oder negativen Einfluss haben. Gestaltung beschäftigt sich längst nicht allein mit der äußeren Hülle, sondern setzt viel früher an – schon in der grundlegenden Konzeption und Entwicklung eines neuen Raumes oder Produktes.

Offener Austausch in interdisziplinären Teams

Beim Entwerfen zukunftsfähiger Konzepte arbeiten Gestalter eng mit Expertinnen und Experten anderer Disziplinen zusammen. Ihre Partner im Entwicklungsprozess kommen aus den Ingenieurwissenschaften, der Ökonomie, Ökologie, Soziologie, Psychologie oder Philosophie.Deshalb steht interdisziplinäres Arbeiten im Mittelpunkt unseres Masters. Unsere Studierenden entwickeln Produkte und Konzepte, die den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen.

Zielgruppe

Durch den praxisnahen und interdisziplinären Transfer von Denkweisen, Fähigkeiten und Arbeitsmethoden erwerben unsere Studierenden eine klare Profilierung in den Zukunftsfeldern des Designs. Das Studienangebot im Master Design richtet sich an Absolventinnen und Absolventen aus den Bereichen:

  1. Produkt- & Industriedesign, Servicedesign, Interaction/User Experience Design, Medien-& Kommunikationsdesign sowie benachbarter Disziplinen der “Kultur- und Kreativwirtschaft”
  2. Architektur und Innenarchitektur die in Designprozessen im Raum an Planungs-, Entwurfs- und Gestaltungsaufgaben arbeiten
  3. an Bewerberinnen und Bewerber aus „designaffinen Fachdisziplinen“ wie Ingenieurwissenschaften, UX-Engineering, Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Innovations- & Produktmanagement sowie Marketing

Freedom of.design

Master-Projekt frei wählbar

Du kannst dein Vertiefungsthema frei wählen und dich über drei Semester intensiv damit beschäftigen. Dazu definierst du ein sogenanntes Forschungs- oder Fokus-Projekt, das du im ersten Semester im Rahmen eines Praktikums in der Wirtschaft oder einer Kultureinrichtung bearbeitest. Dieses Projekt steht auch im weiteren Verlauf des Masters im Mittelpunkt und endet mit der Master Thesis. Hinzu kommen Querschnitts-Vorlesungen, Seminare und Kompetenz-Workshops mit übergreifenden Lehrinhalten. „Forschendes Lernen“ heißt die Methode, bei der Studierende ein selbstinitiiertes Projekt eigenständig bearbeiten. Da du dich über drei Semester intensiv mit einem Thema beschäftigen, erwirbst du ein klares Profil und lernst, die Verantwortung dafür zu übernehmen, etwas eigenständig zu einem Ziel zu führen.

Individueller Stundenplan

Du wählst dein ganz persönliches Studienprogramm aus einem vielfältigen Lehr- und Forschungsangebot. Eine breite Palette an zusätzlichen Lehrveranstaltungen ergänzt die Vertiefung in deinem Spezialgebiet. Dazu gehören unter anderem Vorlesungen und Seminare zu Themen wie „Innovations- und Projektmanagement“, „Marketing- und Kommunikation“ oder „Soziale Raumlösungen“.

.design is cocreation

Interdisziplinäres Teamwork

Ein interdisziplinärer Designprozess führt zu ganz neuen gestalterischen Lösungen. Deshalb erforschst du auch intensiv die technischen, wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen oder psychologischen Faktoren, die dein Masterprojekt bestimmen. Die Fakultät Design an der Hochschule Coburg umfasst die drei Disziplinen Produktdesign, Architektur und Innenarchitektur. Zwischen diesen Fächern besteht ein reger Austausch. Damit erwartet dich ein kreatives Umfeld auch über dein eigenes Spezialgebiet hinaus.

Mentoren Modell

Am meisten lernen wir von anderen Menschen – von Experten auf Ihrem Gebiet. Deshalb wirst du bei uns eng von einem Mentor oder einer Mentorin unterstützt. Unsere Mentoren betreuen dein Fokus-Projekt vom ersten Semester bis zur Master Thesis. Du kannst sowohl praktische als auch forschungsorientierte Themen bearbeiten.

we.design in collaboration

Experten Network

Designerinnen und Designer aus Coburg, genießen einen exzellenten Ruf in der Wirtschaft und Fachwelt. Wir pflegen einen intensiven Austausch mit Unternehmen, Designbüros und Kultureinrichtungen in aller Welt. Zahlreiche Kooperationsprojekte während des Studiums erleichtern dir später deinen Berufseinstieg.

.design innovation

Coburger Design Pilot

Immer noch wird Kreativität als etwas Geheimnisvolles angesehen. Nach dem Motto: Man hat sie oder nicht. Dabei wusste schon der Erfinder Thomas Edison: „Kreativität bedeutet 1% Inspiration und 99% Transpi­­­ration“. Mit Transpiration meinte er im übertragenen Sinne „intensive Arbeit“. Entwerfen ist intensive Arbeit an einem Problem. Der Coburger Design-Pilot ist ein von Experten entwickeltes, digitales Werkzeug, das Kreativität steigert, Entwurfs-Prozesse strukturiert und interdisziplinären Austausch fördert. Im übertragenen Sinne bietet er ein ganzes  „Labor des Entwerfens“, das nachweislich zu innovativen Ideen führt. Unsere Master-Studierenden lernen das Entwerfen mit diesem Instrument. Dabei werden Inspiration und das Experimentieren mit Ideen verknüpft mit Disziplin und strukturiertem Vorgehen.

www.coburger-designpilot.de

Zukunft gestalten

Die Art und Weise, wie wir unsere Umwelt formen, wirkt sich unmittelbar auf unsere Lebensqualität aus. In unserem Master werden Designerinnen und Designer ausgebildet, die Lust darauf haben, Zukunft zu gestalten. Soziales, humanes und umweltgerechtes Design, das technologisch an der Spitze steht und auch am Markt bestehen kann – in diesem Sinne entwickeln wir unsere Disziplinen fort.

.design to overcome boundaries

Design bricht Barrieren

In unserem Master Design sensibilisieren wir unsere Studenten auf Details und Unscheinbares zu achten, ohne das Gesamtbild aus den Augen zu verlieren. Designer lernen sich mit Problemen und Missständen auseinanderzusetzen, die von anderen nicht mal wahrgenommen oder als notwendiges Übel angesehen werden. Dieses Fertigkeit ermöglicht es unseren Studenten Probleme komplett zu betrachten, von Grund auf anzugehen und schon immer dagewesene Barrieren einzureißen.

Bausteine des Studiums

1. Semester

Fokus-Praktikum

25 ECTS | PR

Fokus-Praktikum Bericht

3 ECTS | PR

Fokus-Praktikum Seminar

2 ECTS | S, ExL

2. Semester

Fokus-Projekt Mentor-Review

8 ECTS | SU, Ü, PR

Fokus-Review

10 ECTS | SU, Ü, PR

Querschnitts­vorlesungen

4 x 3 ECTS | SU, Ü, PR

3. Semester

Fokus-Projekt Mentor-Review

4 ECTS | SU, Ü, PR

Master-Seminar

6 ECTS | S

Masterthesis

20 ECTS | MA

3 + 1 für Bachelor mit 6 Semestern

Zugangsvoraussetzungen zum Studium ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium von mindestens sieben Studiensemestern (210 ECTS) mit einer Gesamtnote von mindestens „gut“ (2,5) und einer bestandenen Eignungsprüfung.

Studienbewerber mit einer Regelstudienzeit von sechs Semestern (180 ECTS) können unter der Voraussetzung zugelassen werden, dass sie das fehlende Semester als sogenanntes Ergänzungssemester im Rahmen des Masterstudiums nachholen.

3 – 1 für Bachelor mit 8 Semestern

Studienbewerber und -bewerberinnen mit einer Regelstudienzeit von acht Studiensemestern (240 ECTS-Punkte) kann durch die Prüfungskommission ein Mastersemester erlassen werden. Voraussetzung dafür sind beispielsweise eine spezifische, abgeschlossene Berufsausbildung oder die Anerkennung von Praxiszeiten berufspraktischer Tätigkeit im entsprechenden Berufsfeld. Auch Praxiszeiten im Ausland können anerkannt werden.

Studien-Schwerpunkte

integrated design processes (idp)

Die Inhalte des Studienschwerpunktes orientieren sich an den aktuellen und zukünftigen Aufgaben von Planung, Entwurf und Gestaltung in den Berufsfeldern Design und der Zusammenarbeit mit angrenzenden Fachdisziplinen. Du erlernst Dialog- und Teamfähigkeit in interdisziplinären Entwicklungs- und Designprozessen. Ziel ist dabei eine ganzheitliche Designausbildung. Die Studierenden werden mit unterschiedlichen Perspektiven, Menschenbildern und Methoden im Design vertraut gemacht. Sie lernen den Gestaltungsprozess auf komplexe Problem- und Themenstellungen anzuwenden.

Die Inhalte des Studienschwerpunktes  „integrated design processes (idp)“ orientieren sich an den aktuellen und zukünftigen Aufgaben von Planung, Entwurf und Gestaltung in den Berufsfeldern Design und der Zusammenarbeit mit angrenzenden Fachdisziplinen. Sie erlernen Dialog- und Teamfähigkeit in interdisziplinären Entwicklungs- und Designprozessen.
Ziel ist eine ganzheitliche Designausbildung. Die Studierenden werden mit unterschiedlichen Perspektiven, Menschenbildern und Methoden im Design vertraut gemacht. Sie lernen den Gestaltungsprozess auf komplexe Problem- und Themenstellungen anzuwenden.

Wir bilden Designerinnen und Designer aus, die Spaß daran haben, Produkte und Konzepte zu entwickeln, die unsere Zivilisation voranbringen. Unser Anspruch ist, mit Design das Leben in der Gesellschaft zu verbessern, indem unter anderem neue Technologien, die bisher ungeahnte Formen und Lösungen ermöglichen, zum Einsatz kommen.

Kreative, die sich dieser Aufgabe stellen, brauchen mehr als Kreativität. Ihre hochkomplexe Tätigkeit erfordert eine geplante, strukturierte und systematische Herangehensweise. In unserem Masterstudiengang lernt man, Design als mehrstufigen Prozess zu denken und umzusetzen. Neue innovative Ideen sind das Ergebnis systematischer Arbeit, das hat auch die moderne Kreativitätsforschung gezeigt. Für uns heißt das: Innovation lässt sich planen – in einem vielschichtigen Prozess, interdisziplinär und teamorientiert.

Eine Besonderheit stellt die Projektorientierung dar – das sogenannte Fokus-Projekt, das Sie frei wählen können und mit dem Sie sich über drei Semester intensiv beschäftigen. Im Master Design werden Sie eng von einem Mentor oder einer Mentorin betreut- vom ersten Semester bis zur Master Thesis. Die Studierenden erlernen in den Fokus-Projekten die Anwendung des Designprozesses auf komplexe Problemstellungen und unterschiedlichste Themen. Sie lernen projekthaft in interdisziplinären Teams zu planen, zu organisieren und Ergebnisse umzusetzen. Ergänzt werden die Fokusprojekte durch Querschnittsvorlesungen.

Der Studienschwerpunkt „integrated design processes (idp)“ ist modular aufgebaut und ermöglicht somit ein individuelles Studium. Die Studierenden können sowohl praktische als auch forschungsorientierte Themen bearbeiten. Das inhaltliche Angebot umfasst folgende Themenfelder, aus denen individuelle Schwerpunktbildungen möglich sind:

interior architecture & architectural design (iaad)

Architekten und Innenarchitekten, die sich auch ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind und den Mensch in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen wollen, können in Coburg ihre Ausbildung vertiefen. Daneben können auch künstlerische oder technische Schwerpunkte gewählt werden. Der Schwerpunkt interior architecture & architectural design weist einen hohen Praxisbezug auf und qualifiziert die Studierenden in speziellen Themenfeldern von interdisziplinären Gestaltungsprozessen im Raum über zukünftige Führungsaufgaben bis hin zur Selbstständigkeit.

Architekten und Innenarchitekten, die sich auch ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind und den Mensch in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen wollen, können in Coburg ihre Ausbildung vertiefen – zum Beispiel in den Themenfeldern „Der menschliche Raum“ oder „Nachhaltige Architektur“. Daneben können auch künstlerische oder technische Schwerpunkte gewählt werden.

Der master.design Schwerpunkt interior architecture & architectural design weist einen hohen Praxisbezug auf und qualifiziert die Studierenden in speziellen Themenfeldern von interdisziplinären Gestaltungsprozessen im Raum über zukünftige Führungsaufgaben bis hin zur Selbstständigkeit. Das inhaltliche Angebot umfasst folgende Themenfelder:

Die Studierenden sollen mit unterschiedlichen Sichtweisen in Designprozessen im Raum vertraut gemacht werden. Es werden die verschiedenen Perspektiven, Menschenbilder und Methoden unterschiedlicher Disziplinen zum Thema Raumgestaltung vermittelt.

Fragestellungen aus der beruflichen Gestaltungs- und Planungspraxis werden in die Veranstaltungen einbezogen. Die Studierenden lernen die Anwendung des Gestaltungsprozesses auf komplexe Problem- und Themenstellungen. Sie lernen Raumgestaltungs- und Entwicklungsprozesse projekthaft in interdisziplinären Teams zu planen, zu organisieren, zu managen und umzusetzen.

Ziel ist Forschung und praxisbezogene Erfahrung im Umgang mit dem Prozess des Raumentwerfens und seinen engen Bezügen zur globalen Raumgestaltung. Es stehen insbesondere Gestaltungsprozesse und deren Koordination, Gestaltungsmanagement und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Computergestützte technische Kommunikation, insbesondere Visualisierung und virtuelles Modellieren einschließlich ihrer fertigungsgerechten Umsetzung, sind selbstverständlich.

Zukunftsperspektiven

Statt Ausbildung von der Stange wählen Sie Ihr ganz persönliches Studienprogramm aus einem vielfältigen Lehr- und Forschungsangebot

Sinnvolle und spannende Lernfelder sind:

  • Innovations- Design- und Gestaltungsprozesse mit dem Einsatz komplexer, multitechnologischer Entwurfs-Design und Kommunikationswerkzeuge
  • Unternehmenskultur, Designstrategie, Digitalisierung und Innovationskraft im Wettbewerbsumfeld, Change-Prozess- und Innovationsmanagement, Research, Nutzungsszenarios
  • Gestaltung von Produkten, Prozessen und Nutzungskonzepten und deren Schnittstellen
  • zunehmende gesellschaftliche und nachhaltige Relevanz von Design (Eco-Design, Human-Design & Social Design)
  • Einsatz künstlicher Intelligenz und selbstlernender Systeme, Produkte und Services, (z.B. im Gesundheitswesen)
  • digitale Transformationsprozesse
  • digital vernetzte Produke und Dienstleistungen (Industrie 4.0)
  • Themenfelder, dort wo Design Technologie humanisiert
  • Integration von neuen Gebieten ins Design: allumfassende Digitalisierung, User Experience, Visual Thinking, Teambuilding, Business Design, Fundraising, Designmanagement und Ecodesign, Interactiondesign, User Experience Design
  • Querschnittstechnologien die in ganz unterschiedlichen Branchen und Anwendungen neue Produkte, Dienstleitungen und neue, disruptive Geschäftsmodelle ermöglichen

Wir setzen auf die anwendungsorientierte Forschung mit dem Ziel Lösungen für konkrete, lebensnahe und praktische Fragestellungen zu finden.
Diese Art der Forschung – nah an der Anwendung – trägt so wesentlich zum Entstehen technischer, ökonomischer, sozialer und gesellschaftlicher Innovationen bei. Die gemeinsame Forschung über Fächergrenzen hinweg gewinnt zunehmend an Be-deutung. Daher steigt die Zahl der Designprojekte, an denen Menschen aus unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten beteiligt sind. Die Studierenden im Master Design sind organisatorisch und thematisch eng mit den anderen Studiengängen der Fakultät Design verzahnt.

Neue interdisziplinäre Forschungsaufgaben an Hochschulen, Unternehmen und Instituten sind:

  • Innovationsforschung und neue interdisziplinäre Entwicklungs- und Design-Innovations-Prozesse
  • neue Forschungsfelder an den Schnittstelle zwischen Kultur, Wirtschaft, Technologie und Gesellschaft
  • Methoden zur Erforschung, Reflexion und Gestaltung von Zukunftsvorstellungen in Gesellschaft, Politik & Wirtschaft
  • Gestalterische Transformation sozialer, kultureller und ästhetischer Veränderungen im Kontext digitaler Technologien
  • Erforschung und Gestaltung komplexer Wirkzusammenhänge innerhalb ökonomischer, technologischer, sozialer, politischer sowie kultureller Felder

Spezielle Forschungsfelder in Architektur und Bauen sind die Anwendung moderne Baustoffe, raffinierter Konstruktionen und effizienter Energie- und Infrastrukturkonzepte. Neue Ideen für das Leben in kleineren Städten und im ländlichen Raum prägen die angewandte Forschung in der Architektur. In den Themen spiegeln sich die aktuellen Megatrends Energieeffizienz, Urbanisierung und demografischer Wandel wider. In einem interdisziplinären Dialog entstehen an der Hochschule Coburg und im Master Design neue Ansätze für eine lebenswerte Zukunft.

Unsere Absolventinnen und Absolventen arbeiten als Selbstständige, Angestellte oder in leitenden Positionen. Weitere Tätigkeitsfelder in Unternehmen sind in Forschung und Entwicklung sowie Kommunikation und Consulting. Wesentliche Arbeitsfelder liegen im Rahmen der fachlichen Vertiefung und Spezialisierung in unterschiedlichen gestaltungsorientierten Branchen und in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit designrelevanten Fragestellungen. Aber auch in Führungs- und Planungsaufgaben, dem Projektmanagement und der Initierung und Organisation von Entwicklungs- und Designprozessen interdisziplinärer Teams.

Der Hochschulabschluss Master of Arts (M.A.) ist international renommiert und eröffnet Ihnen den Zugang zu Führungspositionen und zum höheren Dienst. Die Berechtigung zum Erwerb einer Promotion erlaubt auch den Weg in eine wissenschaftliche Laufbahn. Auch berufliche Tätigkeiten in der Designforschung und in der Lehre an Hochschulen sind so möglich.

Die Tätigkeitsfelder für Absolventinnen und Absolventen des Master Design umfassen heute eine große Bandbreite:

  • Tätigkeitsfelder in der Design-Strategie, Designmanagement, Markenarchitektur, Produkt Design, Interaction Design, Kommunikations- und Mediendesign, Ausstellungsdesign, Corporate Design, Grafik Design, Packaging Design
  • Berufsfelder in der Technologie, Wirtschaft und Marketing mit strategischen Einsatzes von Design (z.Bsp. Design- und Innovationsmanagement)
  • Querschnittstechnologien: Technologien, die neue Produkte, Dienstleitungen und neuartige, disruptive Geschäftsmodelle ermöglichen
  • Einsatz künstlicher Intelligenz und selbstlernender Systeme, um innovativere, qualitativ bessere Produkte und Services (z.B. im Gesundheitswesen)
  • digital vernetzten Produktions- und Logistikprozesse (Industrie 4.0)
  • Produkt- oder Projektmanager, Design Strategist oder Innovation Manager bei der Entwicklung von innovativen und nachhaltigen Produkten, Services und Interaktionskonzepten & Verbesserung von Entwicklungsprozessen
  • Tätigkeiten in internationalen, design- oder innovationsorientierten Unternehmen als Design Manager, Strategic Brand Manager, Innovation- & Design-Consultant
  • Entwicklung physischer Produkte und Lösungen im Industriedesign (Industrie- und Investitionsgüterdesign, Medizin-, Konsumgüter- und Möbeldesign)
  • Gestaltung von Prozessen und Nutzungskonzepten und deren Schnittstellen (Corporate Design, Informationssystem, Produkt- & Unternehmenskommunikation, Medien, UX Design, Informationsdesign)
  • Bereiche: Corporate Identity, Illustration, Informationssysteme, Produkt, Unternehmen, Multimedia, Audiovisuelle Medien, Information, Visualisierungen und Animationen, Web Design etc.
  • Gestaltung von physischen oder digitalen Prozessen, Produkten, Software und Services (Engineering, Prototyping, Research, Nutzungsszenarios und Consulting)
  • gestalterisch-technische Umsetzung der Mensch-Objekt – Raum-Interaktion (Interactiondesign, User Experience Design)

Spezielle Berufsfelder für Absolventinnen und Absolventen des Studien-schwerpunktes „integrated design processes (idp)“ umfassen heute eine große Bandbreite:

  • im Produktdesign (Industrie- und Investitionsgüterdesign, Konsumgüter- und Möbeldesign, Freizeit, Sport, Spiel ; Gebäudetechnik ; Handwerk, Industrie; Haushalt, Küche, Bad; Medien, Kommunikation; Public Design; Wohnen ; Medizin, Rehabili-tation; Unterhaltungselektronik; Büro, Objekt)
  • im Grafik-, Medien- und Digital-Design (Corporate Design; Illustration; Informationssysteme; Produktkommunikation; Unternehmenskommunikation)
  • im Multimedia/ Interface/ Interaction Design; Audiovisuelle Medien/ Informationsdesign; Visualisierungen /Animationen; Web Design; Informationsdesign
  • Gestaltung von Prozessen, Nutzungskonzepten und deren Schnittstellen (Servicedesign, Interactiondesign, UX- Design)
  • Corporate Identity / Corporate Design
  • Neue Arbeitsfelder für die Designerinnen und Designer: In der Designstrategie, im Designmanagement, der Markenarchitektur, dem Innovationsmanagement sowie dem Packaging Design
  • Forschungsaufgaben an Hochschulen, Unternehmen und Instituten

Spezielle Berufsfelder für Absolventinnen und Absolventen des Studien-schwerpunktes „interior architecture & architectural design (iaad)“ sind:

  • Szenenbild (Film und Fernsehen, Werbung)
  • Bühnenbild (Theater, Oper, Event)
  • Bildende Kunst (Installation, Concept Art, Skulptur)
  • Messe-/ Eventdesign & Themeninszenierung
  • Kommunikationsdesign
  • Illustration/ Storyboard/ 2D- und 3D-Visualisierung
  • Modellbau
  • Projekt-Management
  • Marketing-/ Unternehmensberatung
  • Style Consulting
  • Werbung/ Full Service/ CI
  • Markenkommunikation
  • Entwurf, Visualisierung, Planung

Die AbsolventInnen können am Arbeitsmarkt teilnehmen als freie oder angestellte

  • Innenarchitekten
  • Szenen- oder Bühnenbildner
  • Art oder Creative Directors
  • Projektmanager/Projektleiter
  • Illustratoren
  • Stylisten
  • Einrichtungs- u. Gestaltungsberater
  • Architektur-Projektsteuerung
  • Entwurfsplanung von Gebäuden und Bauwerken vorwiegend des Hochbaues
  • Genehmigungs- und Ausführungsplanungen
  • Koordination zwischen den verschiedenen Fachplanern
  • Ausschreibung und Vergabe
  • Baumanagement
  • Bauleitung (auch Objektüberwachung oder Bauüberwachung)
  • Objektbetreuung und Dokumentation (HOAI)
  • Assetmanagement, Immobilienmanagement, Gebäude- oder Facilitymanagement
  • Aufgaben in der öffentlichen Verwaltung (Bauamt)
  • Forschung / Lehre: Architekturtheorie, Bauforschung, Bauökonomie
  • Spezialgebiete: Architekturdarstellung, Modellbau

Mögliche Tätigkeiten in der Vertiefungsrichtung „heritage design“ sind:

  • Projektmanager/Projektleiter Architektur
  • Architektur Visualisierung
  • Projektsteuerung Architektur
  • Entwurfsplanung Städtebau bis Objektplanung
  • Tätigkeit im höheren Dienst der öffentlichen Verwaltung
  • Landesdenkmalamt
  • Untere Denkmalpflege in den Landratsämtern
  • Regierungsbaumeister
  • Bauforschung
  • Restaurierung
  • Bausachverständige
  • Wissenschaftliche Dokumentation
  • Planung und Beratung mit Schwerpunkt Bauen im Bestand, Kontext und Städtebau
  • Beratung und Begleitung von Gestaltungsprozessen, Revitalisierungen